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Kräutermischungen
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Liebevoll zusammengestellt

Kräuter für jede Jahreszeit.

 

Hanf allgemein (nach Prof. Dr. Theimer)

 

Hanf (Cannabis sativa L.) ist eine der wenigen Pflanzenarten, die von der Menschheit schon seit Jahrtausenden als Nutzpflanze erkannt und kultiviert wurde. Aus seiner Urheimat Zentralasien hat Hanf die Menschen in beinahe alle Klimazone begleitet. Von kühlen Arealen mit wenig intensiver Sonneneinstrahlung und kurzer Vegetationsperiode bis zu sonnenreichen subtropischtropischen  Arealen. Entsprechend wird die wertvolle Nutzpflanze Hanf weltweit in vielen verschiedenen Kultursorten angebaut.

 

Die Hanfpflanze ist ein geschätzter Lieferant von Rohstoffen für Industrie und Handwerk (Fasern, Schäben) und von Lebensmitteln und Pharmazeutika (Öl, Eiweiß, Kohlenhydrate, Ballaststoffe). Hanfkulturen benötigen praktisch keine Pflanzenschutzmittel und wachsen auf Böden unterschiedlicher Qualität. Die Hanfsamen sind botanisch korrekt Früchte, so genannte einsamige Nüsschen, bei denen der  Samen fest in der harten verholzten Fruchtschale eingeschlossen ist. Dieser Samen ist aufgefüllt mit dem Embryo (inaktiver Keimling), der neben zwei großen Keimblättern ein kurzes Hypokotyl und die Keimwurzel erkennen lässt. Die Zellen der Keimblätter sind vollgepackt mit Speicherstoffen, deren ernährungsphysiologischer Wert für Mensch und Tier kaum zu überbieten ist:

 

Hochwertiges Öl (30-35%), ideal zusammengesetztes Protein (hauptsächlich das Eiweiß „Edestin“), 20-30%  Kohlenhydrate sowie alle wichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente, wichtige Vitamine, Chlorophylle und einige Aromastoffe (s. Tabelle 1).  Gift- und Hemmstoffe, wie sie z.B. im Baumwoll-, Raps- oder Sojasamen auftreten, findet man in den Hanfsamen nicht, so dass diese roh verzehrt werden können und weder Öl noch Presskuchen vor dem Verbrauch raffiniert oder hitzebehandelt werden müssen.

 

Hanf  Zusammenfassung

Die Nährwerte der Hanfnüsse sind in ihrer Vollwertigkeit ernährungsphysiologisch kaum zu übertreffen und bieten durch die ideale Zusammensetzung von Proteinen, gesunden Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen nicht nur für den Menschen sondern auch für Pferde und Hunde eine interessantes Lebens- / Futtermittel.

Der Zellstoffwechsel kann gefördert werden und Regenerationsprozesse nach körperlicher Anstrengung können sich verkürzen.

 

Hanfnüsse enthalten alle lebensnotwendigen Aminosäuren (Proteine), die meisten Mineralstoffe (Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen uvm.) Vitamine (B-Vitamine,   Vitamin E uvm.)

 

Diese sind für einen gesunden Stoffwechsel unabdingbar.

 

Die Fette in den Hanfnüssen sind überwiegend Omega 3 und 6, also mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Sie können cholesterin- und entzündungshemmend wirken. Diese Inhaltsstoffe können einen großen Beitrag für das Wohlbefinden von Mensch und Tier leisten. 

 

 

Nährwerte Hanf

 

 

Energiewerte

590 kcal/ 2420 KJ

Eiweiß

30,6 g

Kohlenhydrate

10,9 g

Fett

47,2 g

Gesättigte Fettsäuren

5,2 g

Einfach ungesättigte Fettsäuren

5,8 g

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

36,2 g

Linolsäure

Linolensäure

Gamma Linolensäure

27,6 g

8,7 g

0,8 g